Arbeitskreise

Unsere THINK-TANKS -Arbeitskreise im IVPTOE

Die im tierärztlichen Alltag anstehenden Probleme werden in verschiedenen Arbeitskreisen diskutiert, damit gemeinsam Lösungen erarbeitet werden können.

Folgende Arbeitskreise sind aktiv:

  • Arbeitskreis 1: „Dienstgeberplattform für Kollektivvertragsabstimmung und Formen tierärztlicher Vergesellschaftungen“
  •  Arbeitskreis 2  „Betriebswirtschaft, Marketing, Leistungsdarstellung, Honorarordnung & Tarife“
  • Arbeitskreis 3  „Berufliche Probleme selbständiger Tierärztinnen“
  • Arbeitskreis 4  „Ausbildung und Trainingszentrum – Berufsschule; Kommunikation mit anderen Ausbildungsstätten VMU, VÖK, VÖP, VÖN, Vetak, etc.“
  • Arbeitskreis 5  „Industrie, Recht, Europa“ (Gewerberecht, Dispensierrecht, Kontakt mit europäischen Tierärzteverbänden, Vergleichende Industriemessen, Einkaufsgemeinschaften, Sponsoring)
  • Arbeitskreis 6  „Öffentlichkeitsarbeit, tierärztliche Kommunikation, Tierschutz“
  • Arbeitskreis 7 Nutztier NEU (seit 09/2013)!

 

Arbeitskreis 1

Dienstgeberplattform für Kollektivvertragsabstimmung und Formen tierärztlicher Vergesellschaftungen“ hat zum Ziel:

  • Erhebung der Datenbasis für alle tierärztlichen Sparten und Bereiche
  • Gesetzliche Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen – welche Flexibilität haben wir eigentlich?
  • Arbeitszeitmodelle (Arbeitszeitgesetz, Arbeitsruhegesetz) – Graubereiche erkennen
  • Erarbeitung der Eckdaten einer Kollektivvertragslösung mit mehreren Modellen (von Nutztier-Fahrpraxis über Gemischtpraxis bis Kleintierklinik…)
  • Ausbildungszeiten, Internships, „Mitarbeit gegen Ausbildung“
  • Auslotung der möglichen Gesellschaftsformen im tierärztlichen Berufsstand
  • Diskussion mit den Angestellten TierärzInnen
  • Einbringung von Kollektivvertragsverschlägen in die Gremien der ÖTK
  • Informationsbereitstellung für die Kolleginnen und Kollegen über anwendbare Gesellschaftsformen

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Arbeitskreis 2

„Betriebswirtschaft, Marketing, Leistungsdarstellung, Honorarordnung & Tarife“ hat zum Ziel:

  • Einführung in das betriebswirtschaftliche Denken und Handeln – Kaufmännische Tools zur Entscheidungshilfe
  • Gesundung der Strukturen in den unterschiedlichen Betriebssystemen (von der Einzelpraxis bis zur Tierklinik: Kleintier, Pferd, Nutztier,…)
  • Optimierung der Außendarstellung (Marketing, Leistungsdarstellung)
  • Optimierung der inneren Abläufe (EDV, Struktur, Kompetenzen, Betriebsklima)
  • Erarbeitung einer Empfehlungsliste von Steuerberatern, Betriebsberatern und Business Consultern
  • Wie rechnen wir hinkünftig unsere Leistungen ab?
  • Vorgegebenes Honorarsystem (vgl. Honorarordnung Österreich – Deutschland – Schweiz…)
  • Der kalkulatorische Stundensatz 2012 – Grundlage der Honorarempfehlung Neu – vorgestellt von Mag.  Jerzö
  • Ausbau der Tierkrankenversicherungen
  • Ist der TGD ein Thema?
  • Wie kann man auf positive Art das Dumpen verhindern?

Die Arbeit dieses Arbeitskreises geht sicher Hand in Hand mit den Ergebnissen der Kollektivabschlüsse oder mit Optimierung der Vergesellschaftungsmöglichkeiten.

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Arbeitskreis 3

„Berufliche Probleme selbständiger Tierärztinnen“ hat zum Ziel:

  • Erhebung von „Problemszenarien“
  • Sensibilisierung der TierärztInnenschaft dafür
  • Ergibt sich daraus ein rechtliche bzw. legislative Relevanz?
  • Anpassung tierärztlicher Wohlfahrtseinrichtungen

Koordinatoren: Andrea Wüstenhagen, Gabriele Bacher

Im 06/2014 wurde dazu ein Fragebogen als online Umfrage entwickelt. Die interessanten Ergebnisse finden sich im Archiv.

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Arbeitskreis 4

Ziel: Berufsbegleitendes Training – „Berufsschule“ mit dem Schwerpunkt der Übung des „klinischen Handwerkes“ hat zum Ziel:

  • Ergänzung der vorwiegend wissenschaftlich-theoretischen Ausbildung an der  Universität, durch Bereitstellung praktischer Übungsmöglichkeiten zur Erlangung für die in der Praxis wichtigen Fertigkeiten
  • Errichtung von Trainingszentren für  alle Stadien praktischen Könnens-Teamtraining etc.
  • Schwerpunkt auf VetLabs
  • „Lehrpraxen“ und Übungsstätten für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und Spezialisten
  • Team – und Schwerpunkttraining, Erlangung der Praxisreife
  • Perfektionierung bestimmter Fähigkeiten (z.B. OP-Techniken, Endoskopie, Sonographie) und neuer Methoden.
  • Abstimmung mit anderen Fortbildungseinrichtungen (VMU, VÖK, VÖP, VÖN, Vetak, etc.)
  • Einbeziehung von Instruktoren, Fachtierärzten und Experten einzelner Spezialgebiete
  • Zusammenarbeit mit der Industrie

 „Motto: Jeder Berufsstand ist so gut, wie er sich um seinen Nachwuchs sorgt.“

Koordinator:  Dr. Norbert Kopf

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Arbeitskreis 5

„Industrie, Recht, Europa“ (Gewerberecht, Dispensierrecht, Kontakt mit europäischen Tierärzteverbänden, Vergleichende Industriemessen, Einkaufsgemeinschaften, Sponsoring) hat zum Ziel:

  • INDUSTRIE
  • Gründungsmöglichkeiten für Einkaufsgemeinschaften
  • Datenbasis für Preisvergleiche (siehe Impfstoffe)
  • Evaluierung der Rabattsysteme, IVPTÖ-Mitgliederrabatte?
  • Vergleichende Industriemessen im mittleren und kleineren Rahmen: Ultraschall, Röntgen und Entwicklung (Detektorsysteme, Foliensysteme, Nasschemie), Börse für gebrauchte Geräte, Dentaleinrichtungen, Osteosynthese-Systeme
  • Praxisverwaltungsprogramme
  • Innenausstatter, Containersysteme
  • Sponsoring für IVPTÖ-Veranstaltungen
  • RECHT § 
  • Gewerberechtliche Probleme
  • Dispensierrecht
  • EU-Rechtsnormen
  • EUROPA
  • Kontaktnahme mit ausländischen Berufs- und Interessensverbänden: BPT (Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. Deutschland), GST (Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte), Erfahrungsaustausch
  • Vermeidung von Mehrgleisigkeiten (Weiterbildung, Industrie,…)
  • Schaffung einer europäischen tierärztlichen Lobby – EU

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Arbeitskreis 6

„Öffentlichkeitsarbeit, Leistungsdarstellung, tierärztliche Kommunikation; Tierschutz“

hat zum Ziel:

  • Verbesserung der gesellschaftlichen und der fachlich-kompetenten Wahrnehmung der Berufsstandes
  • Positionierung der TierärztInnen im allgemeinen Tierschutz (TierärztInnen als Anwälte der Tiere)
  • Volksgesundheit
  • Tierarzt im städtischen und ländlichen Bereich
  • Optimierung der tierärztlichen Kommunikation
  • Nachbarschaftsbeziehungen
  • Umgang mit überwiesenen Patienten
  • Förderung der tierärztlichen Kleinstrukturen

Koordinatorin: Michaela Reis-Mandl

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Arbeitskreis 7 „Nutztier“ hat zum Ziel:

  1. Sicherung der Existenz der Nutztierpraxis
    • Position des Nutztierpraktikers als “First Line of Defense” gegen Tierseuchen herausstreichen/festigen
    • Fortbildung (anzeigepflichtige) Tierseuchen forcieren
    • Fortbildung klinische Epidemiologie und EBVM (Evidence Based Veterinary Medicine) – Diagnose (Tests), Therapie (Number Needed to Treat), Evidenz (Literatursuche, Studien),…
    • Position des Nutztierpraktikers als „Schlachttieruntersucher“ herausstreichen/festigen (mit/ohne in den Herkunftsbetrieb vorverlegter Lebendtieruntersuchung)
    • Nachprüfbare Bestätigung des Gesundheitsstatus des Nutztierbestandes durch Betreuungstierarzt (Querverbindung TGD)
    • Position des  Nutztierpraktikers als allein verantwortlicher Arzneimittelanwender/Arzneimittelvermittler festigen (Querverbindung TGD und THA)
    • Managementtools
    • Position des  Nutztierpraktikers durch Aufzeigen von verschiedenen Formen der Praxisorganisation stärken
    • Fortbildung Management, Personalführung, Persönlichkeit, EDV-Einsatz
    •  Nachwuchsarbeit
    • Studenten und junge Kollegen für die Nutztierpraxis begeistern, jungen Nutztierpraktikern Erfahrungen zugänglich machen
    • Zusammenarbeit mit der vetmeduni vienna in diesem Bereich

 2.Sicherung und Weiterentwicklung der Tierärztlichen Hausapotheke

  • Funktion der THA als (einzige) Schnittstelle zwischen Handel und Nutztier festigen
  • Aktive Beteiligung an der Erarbeitung der Tierarzneimittel-Mengenstrom-VO und deren Umsetzung auf Ebene der THA
  • Erarbeitung von konkreten Einsatzregeln für Tierarzneimittel entsprechend den allgemeinen Vorgaben der Antibiotikaleitlinie und der Veterinär-Arzneispezialitäten-Anwendungsverordnung

iii.     Beteiligung an der Erstellung von Anwendungsrichtlinien (Festlegung von ADD´s und PDD´s, Pharmakovigilanzmeldungen bei „Inkongruenz“ von Angaben in SPC und Praxis, …)

  • Schwerpunkt Weiterbildung im Bereich klinische Pharmakologie zur Verbesserung der fachlichen Kompetenz des Hausapotheken-führenden Tierarztes (Querverbindung – Lebensmittelsicherheit)
  • Fortbildungsreihe Antibiotika (Pharmakologie, Pharmakokinetik, Resistenz, Anwendung, …)

3. Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes

  • Ganzjährige TGD-Betreung vs. Betriebserhebung
  • Gesundheitsmonitoring als Basisprogramm/Grunderfordernis für die Teilnahme am TGD (alle Nutztierspezies!)
  • Weiterentwicklung des Diagnosemonitorings zu einem unverzichtbaren Teil des QM-Systems TGD
  • Diagnosemonitoring + Datenbank im Schweinebereich erarbeiten/etablieren
  • Aktive Beteiligung an Weiterentwicklungen des Gesundheitsmonitorings (vgl.: K-Projekt: P5 Integrated Data Management)
  • Züchterische Ebene – Forcierung von Gesundheitszuchtwerten
  • Managementebene
  • Forcierung der Nutzung von Gesundheits- und Leistungsdaten (Tools wie RDV4Vets)
  • Möglichkeit des (geschützten) Datenzugriffs für Tierärzte
  • Dokumentation des Arzneimitteleinsatzes in Datenbanken (alle Nutztierspezies)
  • „Bündler“-Funktionen zur Erfüllung rechtlich festgelegter Informations-/Datenweiterleitung an Behörde nutzen
  • Elektronisches Stallbuch forcieren

iii.     analog Gesundheitsmonitoring Arzneimitteleinsatzmengen als Maßzahlen für horizontale und vertikale Betriebsvergleiche nutzbar machen

    weitgehende Transparenz für behördliche Kontrollen schaffen (siehe: Absicherung der Tierärztlichen Hausapotheke)

4. Allgemein – (institutionalisierte) Kooperationen der Tierärzte mit allen an der Produktion von Lebensmitteln direkt oder indirekt Beteiligten schaffen/stärken/pflegen:

  • Landwirtschaft – TGD, Plattform Tiergesundheit u.a.
  • Behörde (BMG)
  • VetMedUni
  • Lebensmittelindustrie

Mitglieder aus AK 7 Nutztier:

  • Mag. Berthold Grassauer
  • Dr. Walter Obritzhauser
  • Dr. Christoph Klingler
  • Dr. Josef Elmer
  • Dr. Nikolaus Böhm
  • Dr. Rudolf Grogger
  • Dr. Rudolf Huber

Koordinator: Mag. Berthold Grassauer