Aufgaben des Foerdervereins

Aufgaben des Foerdervereins IVPTOE (Statuten):

  • Abstimmung der ökonomischen Probleme der freiberuflichen Tätigkeit
  • Förderung der allgemeinen Berufsethik und Kollegialität
  • Förderung und strukturelle Entwicklung von Modellen tierärztlicher Tätigkeit und Zusammenarbeit in der Groß- und Kleintierpraxis, bzw. allen tierärztlichen Einrichtungen
  • Förderung der fachlich-medizinischen Zusammenarbeit
  • Förderung der Ausbildung in jeder Phase der beruflichen Entwicklung
  • Thematisierung der Mensch-Tier-Beziehung (Tierschutz im weitesten Sinne)
  • Förderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung des tierärztlichen Berufsstandes
  • Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien und anderen wissenschaftlichen Vereinigungen und Forschungsstätten
  • Förderung der partnerschaftlichen Beziehungen zur Industrie

 

Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

Als ideelle Mittel dienen Generalversammlungen (ordentliche und außerordentliche), Arbeitskreise, Enqueten, Seminare, Konferenzen, informelle Diskussionstreffen, Studienreisen.

Noch nie war die Diskussion in unserem Berufsstand so groß wie jetzt – noch nie war die Verunsicherung deutlicher spürbar… noch nie wurde das so offen ausgesprochen!

Diesen Umständen folgend, die bei der Enquete („Zurück zu Sachthemen – Wiedererlangung der Diskussionskultur im tierärztlichen Berufsstand“) im Mai 2012 an der Vet.med. Uni Wien, in sehr emotionalen Diskussionen und Wortmeldungen zu Tage traten, gründeten die Initiatoren der Enquete, Norbert Kopf und Markus Kasper, den IVPTÖ (Interessensverband praktizierender TierärztInnen in Österreich).

Dieser langfristig ausgelegte Förderverein selbständiger TierärztInnen für alle praxisrelevanten Probleme (seit 8.1.2013 sind wir im Vereinsregister eingetragen), hatte nach einer Informationsveranstaltung im Dezember 2012 in Mondsee, seine konstituierende Versammlung am 19.1.2013 in Salzburg.

Der IVPTÖ sieht sich nicht als „Wahlliste“ oder „Gegenkammer“ – sondern als Institution, die sich um den dringend notwendigen Aktualisierungs- und Modernisierungsbedarf der österreichischen TierärztInnen kümmert und den notwendigen Diskussions- und Informationsraum dafür bereitstellt.

 

Dieser Diskussionsraum wird das Kernstück des IVPTÖ sein.

Kein Sachthema soll ausgespart werden – von Verbesserungen der betriebswirtschaftlichen Situation und Kenntnissen bis hin zu Problemen des TGD in den verschiedenen Bundeländern mit Vertretern der Landwirtschaft, von der Verbesserung der Ausbildungssituation (Anpassung an die aktuellen praktischen Notwendigkeiten) an der Vet.med.Uni Wien bis hin zur Einrichtung von Bestellgemeinschaften und arbeitsrechtlichen Problemen – in einem Rahmen der nicht protokollbestimmt ist, der die demokratische freie Rede fördert – der weder Taktik noch Lagerzwang kennt – transparent und partnerschaftlich!

Also: bewusst keine Gegenkammer – im Gegenteil.

Wir könnten uns sogar vorstellen, dass sich „die Kammer“ in die Diskussionsgruppen und Arbeitskreise mit Delegierten einklinkt.